Was macht ein Growth Hacker?

Da ich am 1. März als Growth Hacker bei BILD in Berlin anfange, wird mir gerade oft die Frage gestellt, was denn ein Growth Hacker so macht. Ich versuche es mal in Kürze zu erklären.

Der Begriff „Growth Hacker“ wurde 2010 von Sean Ellis ins Leben gerufen. Er beschrieb in einem Blogpost einen Growth Hacker als als "jemanden, der auf Wachstum eingenordet ist. Alles, was er unternimmt, wird genau auf die mögliche Wirkung auf skalierbares Wachstum hin untersucht".

Eigenschaften Growth HackerEin Growth Hacker ist eine Mischung aus Marketing-Manager, Programmierer und Datenanalyst. Er untersucht Prozesse und arbeitet auf ein gewähltes Ziel hin. Dies kann z.B. Reichweite, Registrierungen oder auch Umsatz sein. Hauptsache Wachstum.

Bekannte Growth Hacks sind z.B. Airbnb, die (ohne API) auf der Kleinanzeigenplattform "Craigslist" automatisch Anzeigen geschaltet haben oder Dropbox, die mittels ihres Empfehlungsprogramms für zusätzlichen Speicher extrem wachsen konnten, oder auch Hotmail, die erst mit der E-Mail-Signatur „PS: I LOVE YOU. GET YOUR FREE E-MAIL AT HOTMAIL“ weltweit bekannt wurden. Aber natürlich konnten auch Facebook und Twitter schnell durch ihre Funktionen wachsen.

Bei BILD werde ich u.a. sämtliche Content- und auch Nutzer-Prozesse analysieren. Besonders im Bereich Suchmaschinenoptimierung sowie der Distribution der Inhalte über Social Media oder andere Plattformen. Natürlich auch die Nutzerfreundlichkeit der Website und der Mobile-Apps, Einsatz der Werbung usw. Immer auf der Suche nach Hebeln, die noch etwas Wachstum bedeuten können. Ich freue mich schon sehr auf diese Aufgaben, da diese alles vereinen, was ich in den letzten Jahren gemacht habe.

Mal zwei kleine „Growth Hacks“ von mir aus den letzten Wochen:

1. „Lieblingsaccounts“: Ziel war es, 247GRAD bei möglichst vielen deutschen Medienmenschen etwas bekannter zu machen und über Retargeting 247GRAD CONNECT vorzuschlagen. Über meine Twitter-Influencer-Datenbank habe ich halbautomatisiert eine Liste von 247 interessanten Accounts herausgesucht und darunter noch Freunde, Bekannte, Kollegen und Kunden gemischt. Ranglisten funktionieren fast immer, da jeder erst mal schaut, ob man selbst auf der Liste steht. Wenn dies der Fall ist, wird die Liste gerne geteilt, um zu zeigen, dass man auf einer Liste steht. Und wenn nicht, wird oftmals öffentlich kritisiert, dass man nicht auf der Liste steht. Alles führt zu mehr Aufmerksamkeit und Reichweite. Die Liste wurde dann in einem Blogartikel veröffentlicht. Sie sorgte dann, wie geplant, besonders bei Twitter, für viele Diskussionen und Shares. Und wenn dann selbst Kai Diekmann über die #Lieblingsaccounts schreibt und Sascha Lobo und Stefan Niggemeier erwähnt, hat man das Ziel „Bekanntheitsgrad steigern“ erreicht:


2. Steigerung des Social-Traffics bei AK-Kurier, NR-Kurier und WW-Kurier
Bei den Kurieren haben wir aktuell 25 Facebook Pages. Drei für die Hauptaccounts (werden redaktionell gepflegt) und 22 Facebook Pages für die einzelnen Verbandsgemeinden. Auf diesen „Lokalausgaben“ werden automatisiert über CMS und „intelligente Skripte“ die entsprechenden Artikel und Kurzberichte aus der jeweiligen Region veröffentlicht. Der Leser erhält somit fast alles über seinen Facebook Newsstream. Durch die nahe und emotionale Bindung der Fans an die Themen werden diese Beiträge viel geliked, geshared und kommentiert – und natürlich auch gelesen. Für Februar bringt uns das aktuell auf einen Social-Traffic-Anteil von über 50% - bei ca. 600k Visits, 280k Unique Users und ca. 2,2 Mio Seitenabrufen in den letzten 4 Wochen. Für ein lokales Online-Medium sind das sehr gute Zahlen. Lokaljournalismus und Social Media sind eine super Kombination, die man nur nutzen muss.

Social Traffic Kuriere

Beides bedeutete jeweils ca. 1-2 Tage Arbeit, aber durch Daten und Programmierung konnte jeweils der gewünschte Marketingeffekt erreicht werden.

Was macht ein Growth Hacker?

 

Da ich am 1. März als Growth Hacker bei BILD in Berlin anfange, wird mir gerade oft die Frage gestellt, was denn ein Growth Hacker so macht. Ich versuche es mal in Kürze zu erklären.

 

Der Begriff „Growth Hacker“ wurde 2010 von Sean Ellis (https://twitter.com/SeanEllis) ins Leben gerufen. Er beschrieb in einem Blogpost (http://www.startup-marketing.com/where-are-all-the-growth-hackers/) einen Growth Hacker als als "jemanden, der auf Wachstum eingenordet ist. Alles was er unternimmt wird genau auf die mögliche Wirkung auf skalierbares Wachstum hin untersucht".

 

Ein Growth Hacker ist eine Mischung aus Marketing-Manager, Programmierer und Datenanalyst. Er untersucht Prozesse und arbeitet auf ein gewähltes Ziel hin. Dies kann z.B. Reichweite, Registrierungen oder auch Umsatz sein. Hauptsache Wachstum.

 

Bekannte Growth Hacks sind z.B. Airbnb, die (ohne API) auf der Kleinanzeigenplattform "Craigslist" automatisch Anzeigen geschaltet haben oder Dropbox, die mittels ihres Empfehlungsprogramms für zusätzlichen Speicher extrem wachsen konnten, oder auch Hotmail, die erst mit der E-Mail-Signatur „PS: I LOVE YOU. GET YOUR FREE E-MAIL AT HOTMAIL“ weltweit bekannt wurden. Aber natürlich konnten auch Facebook und Twitter schnell durch ihre Funktionen wachsen.

 

Bei BILD werde ich sämtliche Content-Prozesse analysieren: von der Themenfindung, über die Erstellung von Inhalten, der Suchmaschinenoptimierung bis hin zur Distribution der Inhalte über Social Media oder andere Plattformen. Natürlich auch die Nutzerfreundlichkeit der Website und der Mobile-Apps. Immer auf der Suche nach Hebeln, die noch etwas Wachstum bedeuten können. Ich freue mich schon sehr auf diese Aufgaben, da diese alles vereinen, was ich in den letzten Jahren gemacht habe.

 

Mal zwei kleine „Growth Hacks“ von mir aus den letzten Wochen:

 

1. „Lieblingsmenschen“: Ziel war es, 247GRAD bei möglichst vielen deutschen Medienmenschen etwas bekannter zu machen und über Retargeting 247GRAD CONNECT vorzuschlagen. Über meine Twitter-Influencer-Datenbank habe ich halbautomatisiert eine Liste von 247 interessanten Accounts herausgesucht und darunter noch Freunde, Bekannte, Kollegen und Kunden gemischt. Dies wurde dann in einem Blogartikel veröffentlicht. http://247grad.de/blog/social-media/247-empfehlenswerte-twitter-accounts Die Liste sorgte dann, besonders bei Twitter, für viele Diskussionen und Shares. Und wenn dann selbst Kai Diekmann über die „Lieblingsmenschen“ schreibt und Sascha Lobo und Stefan Niggemeier erwähnt, hat man das Ziel „Bekanntheitsgrad steigern“ erreicht: https://twitter.com/KaiDiekmann/status/677823979365769216

 

2. Steigerung des Social-Traffic-Anteils und entsprechendes Wachstum bei AK-Kurier, NR-Kurier und WW-Kurier

Bei den Kurieren haben wir aktuell 25 Facebook Pages. Drei für die Hauptaccounts (werden redakationell gepflegt) und 22 Facebook Pages für die einzelnen Verbandsgemeinden. Auf diesen „Lokalausgaben“ werden automatisiert über CMS und „intelligente Skripte“ die entsprechenden Artikel und Kurzberichte aus der jeweiligen Region veröffentlicht. Durch die nahe und emotionale Bindung der Fans an die Themen werden diese Beiträge viel geliked, geshared und kommentiert – und natürlich auch gelesen. Für Februar bringt uns dann aktuell auf einen Social-Traffic-Anteil von über 50% - bei ca. 600k Visits, 280k Unique Users und ca. 2,2 Mio Seitenabrufen in den letzten 4 Wochen.

 

Autor

Björn Schumacher

COO/Co-Founder von 247GRAD Labs, Business Development bei einem regionalen Online-Verlag und Analysen von Nachrichten und Influencern.

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